Gürtelrose (Herpes zoster): Impfempfehlung

Bei der Gürtelrose (Herpes zoster) handelt es sich um eine Erkrankung, die durch die Reaktivierung der Windpockenviren (Varizella-Zoster-Virus) verursacht wird. Typisch sind ein schmerzhafter Hautausschlag und Bläschenbildung. Vor allem bei älteren Menschen können starke Nervenschmerzen auftreten, die auch nach Abheilen des Ausschlags noch lange anhalten können.

Symptome:

  • Brennen, Juckreiz oder Schmerzen in einem Hautbereich
  • Gerötete Haut mit typischen, gruppierten Bläschen auf gerötetem Hautgrund
  • Gelegentlich Müdigkeit, Fieber oder Abgeschlagenheit

Impfempfehlung: Die STIKO empfiehlt die Impfung gegen Gürtelrose.

Wer sollte sich impfen lassen?

  • alle Personen ab 60 Jahren,
  • für Personen ab 18 Jahren mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung aufgrund einer angeborenen oder erworbenen Immunschwäche,
  • für Personen ab 18 Jahren mit bestimmten schweren chronischen Grunderkrankungen, beispielsweise COPD, chronischer Nierenerkrankung, Diabetes mellitus, rheumatoider Arthritis oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. 

Impfung nach durchgemachter Gürtelrose

Eine Gürtelrose kann mehrfach auftreten. Daher ist die Impfung auch für Menschen sinnvoll, die bereits einmal an Gürtelrose erkrankt waren. Die Impfung dient jedoch nicht der Behandlung einer akuten Erkrankung und sollte erst nach vollständigem Abklingen der Gürtelrose erfolgen.

Gut zu wissen: Die von der STIKO empfohlene Impfung ist Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. 

Mehr Infos: [rki.de]